Forever Young

Forever Young

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„Forever young“, this is how our current society would like to see old age. The ability, to accept disadvantages of old age, will not increase if we ignore or repress them. This is meant for young and old equally. The ethicist H. Rüegger once demanded, „ [...] to give aging more dignity, to take it seriously and to sustain seniors desires for autonomy“.
Omnipresent forms of discrimination, like „ageism“, where aging is deemed to be disturbing. Uneronomic technologies, which make a lot of products unuseable once the coordination starts degenerating. This creates an unwanted dependency and paternalism. It seems to be difficult to integrate all these forms of discrimination into a world with a constant growth of efficiency and perfection. A product arises from the seeds that one sows. Today´s youth is the product of the education of the older generation an their social shaping. H. Rüegger calls for a „society with more tenderness.“

„Forever young“, so will sie der Zeitgeist sehen: die Senioren. Die Fähigkeit, die Schwächen des höheren Alters zu akzeptieren, wird nicht dadurch gestärkt, dass man sie ignoriert, verdrängt oder nicht wahrhaben will. Dies gilt für Jung und Alt gleichermaßen. Der Ethiker H. Rüegger forderte einst, „ [...] dem Altern mehr Würde zu geben, es ernst zu nehmen und den Wunsch nach Autonomie aufrecht zu erhalten.“
Allgegenwärtige Diskriminierungsformen wie Ageismus, bei welchem das Altern als störend angesehen wird; Unergonomische Techniken, die bei abnehmender Feinmotorik Produkte unnutzbar machen und ungewollte Abhängigkeiten und Beformundung schaffen. All diese Formen der Diskriminierung scheinen schwer integrierbar in eine Welt mit ständig wachsendem Leistungsanspruch und Hang zur Perfektion. Ein Produkt entsteht aus dem, was man sät. Die heutige Jugend kann als das Produkt der Erziehung durch Ältere und ihrer gesellschaftlichen Gestaltung gesehen werden. Rüeggers ruft auf zur „Neuen Gesellschaft der Zärtlichkeit.“